aktuell


21.07.2019

Heute ist Honigernte angesetzt. Vor zwei Tagen haben wir die Bienenfluchten eingesetzt. Heute wurden bei Regen die Honigräume abgeholt und zur Öko&Fair Küche gebracht.

Leider war der Honigertrag eher gering. Nur zwei Honigaufsätze konnten beerntet werden. Insgesamt 20 kg Honig. Jeder Teilnehmer konnte immerhin 3 Gläser mit nach Hause nehmen.


21.07.2019

Leider haben wir das drohnenbrütige Volk trotz neuer Königin verloren. Offenbar ist die neue Königin nicht von Hochzeitsflug zurückgekehrt. Wir werden das Volk heute durch ein neues ersetzen.


03.06.2015

Nachdem ein Volk im April drohnenbrütig geworden war (keine Königin), hatten wir vorübergehend nur noch 3 funktionstüchtige Völker.

Aber wir konnten im Mai ein neues Volk dazustellen und inzwischen ist auch das benachteiligte Volk wieder fleißig bei der Arbeit. 3 Völker  haben bereits einen Honigaufsatz.


23.03.2019

Arbeitseinsatz

Das Wetter war ideal für eine Bienenkontrolle. Die solidarischen Imkerlehrlinge haben sich bei regem Flugbetrieb intensiv mit den Bienenstöcken beschäftigt.

Ihre Königliche Hoheit

     

     


21.03.2019

Neustart

Die neue SOLIM 2019 fängt mit 11 Teilnehmern am Sa., den 23.3. mit der ersten Durchsicht der Beuten an.

Das stärkste Volk des letzten Jahres ist leider schon im Spätherbst eingegangen. Trotz erfolgreicher Varroabehandlung! Warum? Das ist mal wieder ein Rätsel… Wir fangen also mit 4 Völkern an und hoffen auf ein sonniges Frühjahr.


12.02.2019

Juhuuuu! Das Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ hat es geschafft!

mit über 1 Mio. Stimmen hat das Volksbegehren bereit 1 Tag vor Ablauf der Eintragungsfrist das Ziel erreicht.

Liebe Bauern, seht das bitte als Chance! Jetzt muss die Politik handeln – auch und vor allem in Eurem Interesse! Das Zeitalter der Agrarchemie muss zu Ende gehen. Die Menschen wollen natürliches und gesundes Essen und keine chemischen Rückstände. Es war eine gigantische Fehlentwicklung und ein großer Irtum zu glauben gegen die Natur arbeiten zu können anstatt mit ihr zusammen. Es gbt so viele gute Beispiele wie es anders geht und zwar sehr erfolgreich (z.B. Sepp Braun, Freising)

Wir haben auch im letzten Herbst wieder Bienenvölker verloren. Der Erhalt der Bienen ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Es waren nicht die Varroa-Milben, die haben wir im Griff. Die Todesursache sind die vielen negativen und schwächenden Einflüsse, von denen die meisten sofort vermieden werden müssen. Es gilt nicht, wieviel Gift Bienen aushalten, sondern ganz einfach zurück zur giftfreien Natur!


30.12.2018

Volksbegehren Artenvielfalt: „Rettet die Bienen!!!“

Vom 31. Januar bis 13. Februar ist es möglich und dringend nötig, dass ihr Euch für das Volksbegehren in Eurer Gemeinde eintragt.

Bitte überzeugt auch Euren ganzen Bekanntenkreis davon, wie wichtig diese letzte Chance gegen einen Zusammenbruch der Ökologie ist.

Eure Kinder und Enkel werden es Euch danken!

Hier könnt ihr den Text der geplanten Gesetzesänderung herunterladen. Die Änderung des Naturschutzgesetzes ist ein großartiger Meilenstein für den Erhalt des Lebens.


30.12.2018

Imker-Seminar 2019 für Anfänger

Im Rahmen unserer „Solidarischen Imkerei“ hält unsere Demeter-Imkerin Claudia Kraft für uns wieder ein Einführungs-Seminar von 1,5 Tagen über die Grundlagen der Imkerei.

Die Teilnehmer können auf Wunsch im ganzen Jahr 2019 auch an der „Solidarischen Imkerei“ teilnehmen und von zahlreichen Arbeitseinsätzen in der Praxis und an unseren Bienenstöcken profitieren. Wir haben ab sofort wieder Plätze frei. Am Ende des Jahres solltest Du in der Lage sein, ein eigenes Bienenvolk selbständig betreuen zu können.

Samstag, 16.02.2019  10-13 Uhr und 14:30 bis 18 Uhr,

Sonntag, 17.02.2019  10 bis 13 Uhr    mehr…

 


6.12.2018

Wir gießen Kerzen und rühren Propolis-Salbe

Bei Glühwein, Plätzchen und frischem Sennerkäse haben wir unsere Weihnachtsfeier mit der Verarbeitung unserer Bienenprodukte verbunden.


29.11.2018


26.09.2018

Forschung über Glyphosat und Bienen


22.07.18

Schleudern

Bei strömendem Regen haben wir heute die Honigrähmchen verladen und ins Umweltzentrum transportiert. Die Bienenfluchten haben sehr gut funktioniert, die Waben waren fast bienenfrei. Mit vielen Helfern wurden die Waben endeckelt. Der Nachwuchs war dabei besonders engagiert. In der Pause gab es zum Kaffee köstliche selbstgebackene Ciche und Kuchen. Die Teilnehmer haben jeder einen 5kg-Eimer Honig und ein Glas Wabenhonig mit nach Hause genommen.


19.07.2018

Bienenfluchten eingesetzt

Die Bienen waren heuer sehr fleißig. Der Ableger hat einen Honigaufsatz, 3 Völker haben 2 Aufsätze und der Oberfranke hat sogar 3 Honigaufsätze. Wir haben heute die Bienenfluchten aufgesetzt, damit wir übermorgen schleudern können, ohne die Bienen von den Waben fegen zu müssen. Übrigens – die Varroakontrolle fiel wieder negativ aus.


10.06.2018

Schwarm und davon

tagelang haben wir regelmäßig um die Mittagszeit Schwarmkontrollen organisiert. Nur am Freitag gab es ein Lücke und schon war der Schwarm weg. Die erste Beute – unser Ableger vom letzten Jahr – ist nun nur noch halb so stark. Schade! Aber alle anderen waren dieses Jahr nicht zum Schwärmen aufgelegt und haben sich prächtig entwickelt.


10.05.2018

Wir haben wieder 5 Bienenvölker

Nachdem unser Ableger vom letzten Jahr den Winter gut überlebt hat, hatten wir Anfang des Jahres 3 Völker.

Nun sind zwei weitere Völker aus dem Allgäu und aus Oberfranken dazugekommen, so dass wir wieder mit 5 Völkern ausgestattet sind.


27.04.2018

Neonikotinoide verboten

wir haben bis zum Schluss gezittert, jetzt steht fest: Die EU hat die gefährlichen Bienenkiller – Neonikotinoide – verboten. CDU-Agrarministerin Julia Klöckner gab die entscheidende Stimme heute in Brüssel ab. Vor zwei Monaten wollte sie diese Insektizide in der Biolandwirtschaft noch erlauben, jetzt setzte Klöckner das Verbot des Bienengifts durch. Aber es drohen schon wieder Zulassungen neuer Chemiekeulen!


13.03.2018

Gute Nachricht: Unsere drei Völker haben den Winter überlebt. In der Woche nach Ostern holen wir unser viertes Volk aus Oberfranken ab. Und dann warten wir darauf, dass es heuer genug Schwärme gibt, um auch unsere fünfte Beute zu besetzen.


SZ 01.03.2018


Erfolgreiches Anfänger-Seminar 2018

25.02.2018    11 Teilnehmer haben sich an einem Wochenende im Januar  das Grundlagenwissen angeeignet, um ihre „Imkerlehre“ im neuen Bienenjahr mit der Praxis an den Bienen fortsetzen zu können.

Die Solidarische Imkerei setzt sich also im Jahr 2018 aus 4 Teilnehmern der letzten Jahre und 10 neuen Teilnehmern zusammen . Nun hoffen wir, dass unsere Bienen die Sibirische Kälte in der letzten Februarwoche überleben werden.


Neue Solim-Teilnehmer können wieder einsteigen

20.12.2017   Nachdem die Solims das Seminar und Praxisveranstaltungen im vergangenen Jahr absolviert haben, sind jetzt einige in der Lage auf eigene Faust zu imkern. Sie haben sich selbst Bienenvölker zugelegt und scheiden aus der Solidarischen Imkerei aus. Deshalb werden für das Bienenjahr 2018 wieder einige Plätze für neue Teilnehmer frei .

Am besten, Du meldest Dich für das unten stehende Grundlagen-Seminar im Januar an. Bei der Gelegenheit kannst Du Dir auch gleich einen Platz in der Solidarischen Imkerei sichern, denn die Zahl der „Bienen-Praktikanten“ ist begrenzt.


Neues Imker-Seminar für Anfänger

Im Rahmen unserer „Solidarischen Imkerei“ hält unsere Imkerin Claudia Kraft für uns ein Einführungs-Seminar von 1,5 Tagen über die Grundlagen der Imkerei.

Teilnehmer können 2018 auch an der Solidarischen Imkerei teilnehmen und von zahlreichen Arbeitseinsätzen in der Praxis und an unseren Bienenstöcken profitieren. Wir haben ab sofort wieder Plätze frei.

Samstag, 27.01.2018  10-13 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr,

Sonntag, 28.01.2018  10 bis 13 Uhr    mehr…

 


Propolis und Wachskerzen

16.12.2017    Wir haben uns noch einmal zum Jahresabschluss getroffen. Auf dem Programm stand die Verwertung von Wachs und Propolis.  Wir haben ein noch paar Töpfchen Propolis-Salbe zu vergeben. Die hübschen Bienenwachskerzen waren gleich vergriffen. Bei Plätzchen, Tee und Glühwein haben wir das Bienenjahr ausklingen lassen.

Einige von uns werden nächstes Jahr nicht mehr dabei sein, weil sie nun in der Lage sind, selbständig imkern zu können. Die Lehrzeit ist sozusagen beendet. Deshalb können wir wieder ein paar Plätze für Neueinsteiger anbieten.

Wer Lust hat, das Imkern in Theorie und Praxis zu lernen, für den bieten wir auch im Jahr 2018 wieder Seminare und praktische Anleitungen zur Arbeit mit den Bienen an. Einfach melden, dann laden wir Dich rechtzeitig dazu ein.


Blütenmeer

04.07.2017   Unsere Ansaaten haben sich prächtig entwickelt. Im Bienengarten herrscht jederzeit ein großes Angebot an Blüten, das auch gern von den Bienen angenommen wird.


Die Drohnenschlacht

03.07.2017  Inzwischen werden bei unseren beiden starken Völkern die Drohnen rausgeworfen.


Wir haben wieder 3 Völker

02.07.2017   Der Ableger hat sich in Claudias Bienenstand und bei guter Pflege prima entwickelt und wurde gestern wieder im Bienengarten aufgestellt. Die oberfränkischen Bienen sind leider noch nicht so weit wie erhofft. Imker Martin sagt, es ist ein „Gurkenjahr“. Die Fröste im April und Mai haben die Entwicklung der Völker behindert. Wir wissen noch nicht, ob wir es wagen können, die kleinen Völker nach Gräfelfing zu transportieren. Vielleicht müssen wir sie noch bei Martin überwintern lassen.


Ableger

14.05.2017  Nachdem Claudia festgestellt hatte, dass der starke Bien sich junge Königinnen heranzieht und diese kurz vor dem Schlüpfen standen, hat sie sich entschlossen, den bevorstehenden Schwarm vorwegzunehmen. Wir haben in die leere Ablegerkiste einige Kilo Bienen gefegt und die alte Königin dazugesetzt. Gut verschlossen wird der Ableger nun einige Tage in der Ferne verbringen, bevor er in die leere Beute umzieht. So haben wir das Risiko ausgeschlossen, einen Schwarm angesichts der Bienenknappheit zu verlieren.

       


Ein neues Bienenjahr…

Leider mussten wir feststellen, dass 2 Völker den Winter nicht überlebt hatten und ein drittes Volk so schwach war, dass es aufgelöst und die Bienen auf die beiden anderen verteilt wurden.

Wir haben die verbliebenen Bienen noch einmal gefüttert und hoffen jetzt auf gutes Wetter, damit sie sich zahlenmäßig erholen. Die Kirsch und Apfelblüte war ja leider ziemlich verregnet und kalt…

Wir haben Aussicht auf zwei neue oberfränkische Ableger-Völker, die voraussichtlich im Juni zu uns kommen werden. Auch für die Schwarmzeit haben wir mit einer langen Leiter Vorsorge getroffen, damit wir diesmal nicht mehr tatenlos zusehen müssen, wie der zu hoch hängende Schwarm verloren geht, sondern dass wir auch die fünfte Beute wieder bevölkern können. Wir lernen dazu…


Bienen? Unbezahlbar

zum heulen…

die SZ hat heute einen guten Kommentar zum EU-Gerichtsverfahren der Chemiekonzerne wegen Pestizidverboten abgedruckt.

SZ 20.02.17 Bienen-unbezahlbar

Angesichts der vielen verendeten Bienenvölker und der irreparablen Schäden an der Natur ist die Gewinngier der Chemieindustrie und der industriellen Landwirtschaft nur noch kriminell.


Erfolgreicher Imkerkurs

8 Teilnehmer absolvierten am 22./23. Februar den 2tägigen Imker-Grundkurs.  Imkerin Claudia Kraft vermittelte nicht nur ihr umfangreiches Bienenwissen, sondern richtete des Seminar auch gleich an den Demeter-Richtlinien aus. Denn darin waren sich alle Telnehmer einig: Die Honigernte ist zweitrangig, das Wohl der Bienen muss in diesen schwierigen Zeiten an erster Stelle stehen.

Am zweiten Tag besuchten die Jung-Imker die Solim-Beuten und ließen sich von Christiane Lüst die Pflanzmaßnahmen im Bienengarten erläutern.

Sehr erfreulich ist, dass sich aus dem Kurs 5 neue Teilnehmer für die Solim gefunden haben. Die Kosten für 2017 werden jetzt auf 11 Teilnehmer verteilt.


Die Solim in der Presse


Imkern lernen

Bevor die Wärme zurückkommt und das neue Bienenjahr beginnt, starten wir wieder mit einem 2tägigen Grundlagenseminar:

Biologische und bienengemäße Imkerei mit Imkerin Claudia Kraft.

  • Sa. 11.2.2017 von 10-13 Uhr und von 14:30-18 Uhr (dazwischen Mittagspause)
  • So. 12.2.2017 von 10-13 Uhr

Kosten:  90 €  + Verpflegung bei Bedarf (warmes Mittagessen, Getränke, Kaffee, Kuchen…)

Anmeldung: Tel. 089/89 311 054 (Zahl der Teilnehmer ist begrenzt)


Das Faltblatt ist fertig

Wir haben ein paar hundert Papierexemplare drucken lassen, die wir bei passenden Gelegenheiten verteilen und an geeigneten Orten auslegen. Wir wollen damit noch ein paar Solim-Teilnehmer mehr gewinnen.

 


Die Solim Würmtal beteiligt sich am Wettbewerb „Gutes Beispiel“

„Gutes Beispiel“ ist eine Aktion von Bayern 2. Gemeinsam mit den Preissponsoren, zeichnet Bayern2 zum zweiten Mal Projekte aus, die sich auf vorbildliche Weise für eine bessere Gesellschaft einsetzen. Damit wird die öffentliche Aufmerksamkeit auf diese guten Beispiele gelenkt und gezeigt, dass man mit Mut, Engagement und Leidenschaft die Gesellschaft positiv beeinflussen kann. Mit dem Wettbewerb werden innovative Projekte gefördert, den Machern Anerkennung ausgesprochen und andere motiviert, ebenfalls mit gutem Beispiel voranzugehen.

Mal sehen, wie Bayern2 unsere Initiative sieht…

Nachtrag: Am 1.3. kam die Nachricht, dass wir nicht in die Endrunde gekommen sind. Es waren über 500 Teilnehmer…


Varroakontrolle im Winter

Am 9.1 2017 konnten wir nicht länger auf besseres Wetter warten.

Alle Stöcke sind noch besetzt. Bisher keine Verluste. Wir haben leider in allen Völkern einge Varroa-Milben gefunden und sogleich mit Oxalsäure behandelt.

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Weihnachtsfeier

weihnachtsfeier-leipzig-halle-2012-300x224Am Dienstag, 13.12. um 19 Uhr haben wir unser nächstes Treffen:

Weihnachtsfeier der solidarischen Imkerei im Umweltzentrum:

  • aktuelle Bieneninformationen,
  • adventliches Zusammensitzen
  • restliche Honigverteilung
  • Planung des Bienenjahres und der Veranstaltungen für 2017

Interessenten für‘s Mitmachen in der Solidarischen Imkerei sind herzlich willkommen!  Wir würden uns über neue Mitglieder für das Bienenjahr 2017 freuen.

Anmeldung: Tel. 089 / 893 11 054


Was darf eigentlich Honig kosten? Wieviel ist ein Glas Honig wert?

Gespräch mit der Bienenkönigin

Erlauben Sie mir, einen Wunsch zu sagen.
Ich möcht ein Glas Honig haben.

Was kostet’s? Ich bin zu zahlen bereit.
Für was Gutes ist mir mein Geld nicht leid.“

Sie wollen was Gutes für ihr Geld?
Sie kriegen das Beste von der Welt!

Sie kaufen goldnen Sonnenschein,
Sie kaufen pure Gesundheit ein!

Was Bessres als Honig hat keiner erfunden. Der Preis?
Ich verrechne die Arbeitsstunden.

Zwölftausend Stunden waren zu fliegen,
um so viel Honig zusammenzukriegen.

Ja, meine Leute waren fleißig!
Die Stunde? Ich rechne zwei Mark dreissig.

Nun rechnen Sie sich’s selber aus!
27.000 kommt heraus.

27.000 Mark und mehr.
Hier ist die Rechnung, ich bitte sehr!“

Aus: Josef Guggenmoos *1922, Was denkt die Maus am Donnerstag? dtv junior, Deutscher Taschenbuch Verlag München, 1980, 11.Aufl. S. 116 f


Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge

Video des rbb als Link


Agrargift zerstört Tiergedächtnis

cropped-Kopie-von-IMG_5075-1-1.jpgUrsache für Sterben der Wildbienen geklärt

Lange Zeit waren die Ursachen für das weltweit verbreitete Bienensterben nicht geklärt. Neueste Untersuchungen können nun den Grund benennen. Es ist derselbe, der auch die Schmetterlingspopulationen schrumpfen lässt.

n-tv 18.08.16 Agrargift zerstört Tiergedächtnis

 


Füttern und Varroakontrolle

08.08.2016    Die zweite Fütterung war heute fällig. Claudia und Annette haben in Katharinas Küche eine Futtermischung aus Zuckerwasser, Kamille, Honig und Salz gerührt. Anschließend wurden die Ameisensäure-Verdunster aus den Beuten entfernt und die Futterlösungen eingefüllt. Einige Zanderrähmchen konnten bei der Gelegenheit gegen Dadanträhmchen getauscht werden.

Noch eine gute Nachricht: Auf den Schubladen war keine einzige Varroamilbe zu sehen. Wir können davon ausgehen, dass alle fünf Völker frei von den Parasiten sind.

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Honigverteilung

Kopie von IMG_814930. Juli 2016    Zum angekündigten Honigfest mit feierlicher Verteilung der Honigernte ist es leider nicht gekommen. Es gab zu viele konkurrierende Veranstaltungen an diesem schönen Sommerabend… Aber im Anschluss an die Varroabehandlung konnte die Honigernte an die anwesenden Solims verteilt werden. Das Fest holen wir nach!

 


Varroabehandlung

30. Juli 2016    Heute haben wir die Varroabehandlung mit Ameisensäure durchgeführt. Hier ein paar Bilder von Claudia, Bärbel, Annette und Leon, dem interessierten Nachwuchs:

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Die Futteraufsätze waren leergefuttert. Auf den Schubladen konnten wir keine Milben entdecken. Die Säurebehälter wurden befüllt und auf Vlies und Folie gesetzt, damit eine gleichmäßige Verteilung des Säuredunstes gewährleistet ist. Die Varroabehandlung wurde so schonend wie möglich durchgeführt. Den Völkern geht’s richtig gut…


Quelle: Sir Meon


Honigernte

16./17.7.16    heute war’s so weit: Die Solims konnten zum ersten Mal Honig ernten.

Honigrähmchen rausnehmen, transportieren, Deckel entfernen, schleudern, abfüllen. Es war viel Arbeit und ein Kampf gegen die Tücken der Schleuder-Technik . Hier ein paar Bilder:

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50 kg haben wir den 5 Völkern entwendet, aber es ist noch genügend für sie geblieben. Wir wollen doch, dass es ihnen gut geht. Bei einem Honig-Fest wollen wir die Verteilung der Ernte festlegen.


Informationsdienst Wissenschaft – idw – Pressemitteilung Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Petra Giegerich, 24.06.2016 18:08

neonicotinoideNeonikotinoide als Pflanzenschutzmittel schaden Honigbienen

Neu entdeckter Mechanismus steht im Zusammenhang mit weltweitem Bienensterben Als ein möglicher Auslöser des Bienensterbens stehen Neonikotinoide (hochwirksame Insektizide) in Verdacht. Einen bisher nicht bekannten, schädigenden Mechanismus von Neonikotinoiden haben jetzt Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz und der Goethe-Universität Frankfurt am Main entschlüsselt. Sie fanden heraus, dass Neonikotinoide in niedrigen, feldrelevanten Konzentrationen den im Futtersaft von Ammenbienen enthaltenen Acetylcholingehalt vermindern. Dieses Signalmolekül ist jedoch für die Larvenaufzucht von Honigbienen wichtig. Höhere Dosen der Neonikotinoide schädigen sogenannte Mikrokanäle in der Futtersaftdrüse, in denen Acetylcholin gebildet wird. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift PloS ONE veröffentlicht.
„Bereits im Jahr 2013 kam die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit in einem von ihr veröffentlichten Bericht zu dem Schluss, dass Pflanzenschutzmittel aus der Klasse der Neonikotinoide ein Risiko für Bienen darstellen“, so Prof. Dr. Ignatz Wessler vom Institut für Pathologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). „Die jetzt nachgewiesene unerwünschte Wirkung von Neonikotinoiden ist ein neuer Beleg für den schädigenden Einfluss von Neonikotinoiden auf Bienenvölker und muss bei der anstehenden Neubewertung dieser Substanzklasse bedacht werden.“ Gemeinsam mit Prof. Dr. Bernd Grünewald vom Institut für Bienenkunde an der Goethe-Universität hatten Prof. Dr. Ignatz Wessler und seine Arbeitsgruppe den bislang unbekannten, schädigenden Mechanismus von Neonikotinoiden nachgewiesen. Dieser Mechanismus von Neonikotinoiden beeinträchtigt die Larvenaufzucht von Honigbienen.
Konkret konnten Wessler und Grünewald zeigen, dass Neonikotinoide den im Futtersaft von Ammenbienen enthaltenen Acetylcholingehalt reduzieren. Bei Acetylcholin handelt es sich um ein Signalmolekül, das vergleichbar zu den Neonikotinoiden den Nikotinrezeptor stimuliert, der bei Bienen auch in der Futtersaftdrüse vorhanden ist. Acetylcholin wird von den Ammenbienen in Mikrokanälen der Futtersaftdrüse gebildet.
„In Laborversuchen haben wir Acetylcholin künstlich aus dem Futtersaft entfernt und machten die Entdeckung, dass die Bienenlarven früher sterben als in Anwesenheit von Acetylcholin“, erklärt Wessler. Um die Wirkung von Neonikotinoiden auf den Acetylcholingehalt im Futtersaft genauer zu untersuchen, wurden Bienenvölker in Flugzelten verschiedenen Konzentrationen von Neonikotinoiden ausgesetzt (Clothianidin 1, 10 und 100 µg/kg Zuckerlösung; Thiacloprid 200 und 8800 µg/kg). „Diese Exposition führte zu einer deutlichen Reduktion des Acetylcholingehalts im Futtersaft. So konnten wir feststellen, dass die feldrelevante Dosis des Neonikotinoidwirkstoffs Thiacloprid (200 µg/kg) den Acetylcholingehalt halbiert. Höhere Dosen verminderten den Acetylcholingehalt sogar nachweislich um 75 Prozent und zogen ausgeprägte Schäden an den Mikrokanälen und sekretorischen Zellen der Futtersaftdrüse nach sich“, unterstreicht Prof. Dr. Ignatz Wessler und kommt zu dem Schluss: „Unsere Forschungsergebnisse bestätigen das von Neonikotinoiden ausgehende Risiko für die Brutentwicklung von Honigbienen.“ Die EU war bereits im Dezember 2013 zu einer ähnlichen Einschätzung gekommen und hatte den Einsatz von drei Neonikotinoiden – Clothianidin, Imidacloprid, Thiamethoxam – vorübergehend eingeschränkt. Zuvor hatten mehrere wissenschaftliche Publikationen gezeigt, dass hohe, aber noch nicht tödlich wirkende Dosen von verschiedenen Neonikotinoiden den Bestand von Wildbienen, Hummeln und Königinnen reduzieren können. Auch wurde über Störungen in der Brutaktivität und Flugorientierung von Honigbienen berichtet. Ein Teil dieser publizierten Ergebnisse wurde jedoch kritisiert – unter anderem wegen zu hoher, nicht feldrelevanter Dosen der eingesetzten Neonikotinoide und artifizieller Laborbedingungen. Ferner wiesen die Befürworter des Einsatzes von Neonikotinoiden auf andere Ursachen des Bienensterbens hin – zum Beispiel die Ausbreitung der Varroamilbe und anderer Pathogene.
Publikation:
Wessler, I., Gärtner H.-A., Michel-Schmidt R., Brochhausen C., Schmitz L., Anspach L., Grünewald B., Kirkpatrick C.-J., Honeybees Produce Millimolar Concentrations of Non-neuronal Acetylcholine for Breeding: Possible Adverse Effects of Neonicotinoids. PLOSONE, DOI: 10.1371/journal. pone.0156886 http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0156886
Kontakt: Prof. Dr. Ignatz Wessler Institut für Pathologie Universitätsmedizin Mainz Tel. 06131 17-2824, E-Mail: wessler[at]uni-mainz.de


Weitere Honigaufsätze

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09.05.2016    Claudia hat letzte Woche noch zwei weitere Honigaufsätze draufgesetzt. Ein Bien ist etwas schwach und noch nicht so weit. Die Honigaufsätze sind noch nicht genutzt, aber unter den Rahmen wird heftig quer weitergebaut. Jetzt müssen wir in Abständen kontrollieren, wann die Völker schwärmen wollen. Christiane hat zusammen mit dem BN eine Blumenmagerwiese für die Bienen angelegt, die Keimlinge sprießen bereits. Alle Nachbarn sind  begeistert von der Bestäubungsarbeit in ihren Gärten.


Alle Bienen jetzt in neuen Beuten

27.04.2016    gleichzeitig mit dem Umzug der beiden letzten Völker in die neuen Beuten haben wir auch gleich zwei Honigaufsätze draufgesetzt.  In den Waben ist sehr viel Brut, Pollen und bereits etwas Honig. Die ersten einzelnen Drohnen laufen auch schon herum. Teilweise bauen die Bienen unter den kurzen Zanderrahmen kreuz und quer weiter. Die zusätzlich eingesetzten Dadant-Rahmen haben sie noch nicht genutzt.

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Honigrähmchen löten

Kopie von IMG_701619.4.2016     Mit vereinten Kräften haben wir heute 50 Wachsplatten in die Honigrähmchen eingelötet. Das ging ruckzuck!  Planung für die nächsten Tage: Die Bienen in den restlichen 2 Zanderbeuten in die neuen Dadant-Beuten umsiedeln. Und dann gleich die ersten Honigaufsätze draufstellen.

 


Andreas Heidingers Bienenkugel

Kopie von IMG_702119.4.2016    mit einem beeindruckenden Vortrag hat Andreas Heidinger im Ö&F Umweltzentrum seine Bienenkugel vorgestellt. Die ist inzwischen zu einem geschreinerten Prunkstück und zu raffinierter Funktionalität ausgereift. Dabei traten viele interessante Details in Zusammenhang mit dem Wohlbefinden und der Gesundheit der Bienen in den Vordergrund.

Fazit: wer den Bienen etwas wirklich Gutes tun will, wird mit Bienenkugel imkern.


Malerei

11.4.2016       Die restlichen neuen Beuten müssen gestrichen werden. Wir verwenden eine natürliche Lasur von AURO. Für die Honigaufsätze haben wir noch eine Woche Zeit. Die setzen wir am 19.4. drauf.

Kopie von 2016-04-11 18.29.21   Kopie von 2016-04-14 10.05.32


Umzug

10.4.2016     Die ersten drei Völker haben wir aus ihrer Zander-Beute in die geräumigere Dadant-Beute umgesiedelt.  Ein bisschen Aufregung für die Bienen, aber sie haben es gut überstanden. Das Anstreichen mit Lasur haben wir nicht mehr geschafft. Die ersten drei Beuten lassen wir erstmal natur…

Kopie von IMG_6984  Solim-Beuten


Unsere Bienen sind da!

5 Beuten

3.4.2016       Nicola sei Dank für das tolle Bienengeschenk! Am Sonntagmittag hatten die 5 Völker ihren Umzug von Oberfranken nach Oberbayern gut überstanden. Das war ein Gesumme. Der Zeitpunkt war ideal, die Bienen finden in der näheren Umgebung bereits Kirsch- und Mandelblüten im Überfluss.

Jetzt lassen wir sie erst mal ein paar Tage in Ruhe stehen, damit sie sich orientieren und dann werden wir sie in die neuen Dadant-Beuten umziehen.


Termin notieren:

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Dienstag, 19.  April um  19 Uhr bei uns im Umweltzentrum Öko & Fair

Wie auf der Imkerfortbildung besprochen, hier nun der Termin für die Veranstaltung mit Andreas Heidinger – Vorstellung seiner Bienenkugel– und danach gibt es den Film „More than honey„, den wir für unsere Permakultur-Bibliothek / Filmverleih angeschafft haben – wer mag kann ich auch gern ausleihen.


SZ 26.03.16 Gift fürdie BienenBienengifte wieder im Aufwind

in der SZ vom Samstag, 26.03.16 stand im Wirtschaftsteil folgender Artikel, in dem unser Freund Walter Haefeker zititert wird.

 


Imkerseminar

Solidarische Imkerei27. und 28.2.2016     Die solidarische Imkerei Würmtal im Öko & Fair Umweltzentrum hat sich zu einem zweitägigen Seminar zusammengefunden. Imkerin Claudia Kraft referierte anschaulich über die Grundlagen der Imkerei. Ergänzt wurde der Vortrag durch Filmausschnitte aus „More than honey“.